Konfirmation

in Neuhaus und Adelsdorf

Den Glauben bestätigen

Nach der Taufe ist die Konfirmation eine Möglichkeit, sich noch einmal mit dem Glauben auseinanderzusetzen und ihn vor der Kirchengemeinde zu bestätigen. Die Konfirmation ist der Eintritt ins kirchliche Erwachsenenleben, aber auch die persönliche Bestätigung der Taufe und damit das bewusste „Ja“ zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit.

Geschichte

Ganz früher, als man noch als Erwachsener getauft wurde, gab es einen Taufunterricht, der sogar oft mehrere Jahre dauerte. Dabei lernte man die Inhalte des christlichen Glaubens kennen und erlebte, wenn Menschen miteinander und in ihrer jeweiligen Gesellschaft als Christen lebten.

Am Ende stand die Entscheidung, sich taufen zu lassen. Konfirmandenstunden sind heute nichts anderes, als ein nachgeholter Taufunterricht.

Konfirmation ist auch ein Schritt hin, zum Erwachsen werden. Jede und jeder muss dabei ihren/seinen eigenen Weg suchen und finden. Dass man über die eigene Religion Bescheid weiß, gehört hier dazu. Die Konfirmandenzeit und die Konfirmation ist ein Angebot der Kirche, junge Menschen dabei zu unterstützen. „Stärkung“ oder „Bekräftigung“ ist die deutsche Bedeutung des lateinischen Wortes Konfirmation.

Mit der Konfirmation wird man in die Gemeinschaft der Großen aufgenommen.  Man beginnt mit diesem Tag Schritt für Schritt selbst Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Das geschieht öffentlich, feierlich und zurecht mit einem großen Familienfest.

Konfirmandenzeit

Konfirmandenzeit heißt:
 
  • Mit Gleichaltrigen zusammen sein.
  • Auf andere zugehen, neue Freundschaften schließen und Spaß miteinander haben.
  • Gedankenaustausch über Gott und die Welt.
  • Herausfinden, was es bedeutet: Getauft sein, an Jesus Christus glauben und zur Kirche gehören.
  • Im Übergang von der Kindheit ins Jugendalter erleben, dass Christsein etwas für mich ist, woran ich mich im Leben orientieren kann und was meinem Leben Sinn gibt.

Aufgaben

  • Regelmäßiges Teilnehmen am Unterricht.
  • Die Sonderveranstaltungen sind verpflichtende Inhalte der Konfirmationsvorbereitung. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen einen Einblick in das Gemeindeleben bekommen. Dazu gehören nicht nur die Gottesdienste, sondern auch verschiedene Veranstaltungen und Aufgaben.
  • Ein mit der Gruppe gestaltetes Friedensgebet, Gemeindefest, Erntegaben sammeln in Neuhaus, Weihnachtsbriefe austeilen, Einführungs- und Vorstellungsgottesdienst, Kreativ-Samstag…
  • Bestimmte Inhalte müssen auswendig gelernt werden und werden auch abgefragt.
  • Im Laufe des Jahres sollten die Konfirmandinnen und Konfirmanden 20 Gottesdienste besuchen.

Antrieb

Konfirmation ist freiwillig, auch wenn es noch immer eine gute Tradition ist. Niemand sollte sich dazu gezwungen fühlen, sich konfirmieren zu lassen. Konfirmandenunterricht ist keine Schule, die Jugendlichen dürfen den Unterricht als Entscheidungsfindung sehen und auch jederzeit abbrechen.

Es ist wichtig, dass die Jugendlichen sich selbst auf freiwilliger Basis einbringen. Sie sollen lernen, Stellung zu beziehen, dazu wird ein gewisses Grundwissen und die Bereitschaft der Mitarbeit benötigt.

Wir wollen uns gemeinsam auf den Weg machen und herausfinden, wie Gott heute in Kirche, Gesellschaft und ganz persönlich wirken kann.

Informationen

Wo der Konfirmandenunterricht jeweils stattfindet, hängt von den Anmeldezahlen ab, und wir immer im Voraus veröffentlicht. Im Regelfall werden die Jugendlichen des jeweilig relevanten Jahrgangs, im Frühjahr durch das Pfarramt angeschrieben.

Falls Sie keine Einladung erhalten haben – das kann verschiedene bürokratische Gründe haben – dürfen Sie sich jederzeit an das Pfarramt in Neuhaus wenden.

Die Anmeldung ist mit einem ersten Elternabend verbunden und wird ebenfalls rechtzeitig bekannt gegeben.

Termine der Konfirmation erfragen Sie bitte über das Pfarramt.